Zombiefilme

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Seit jeher gruseln wir Lebenden uns vor den Geschichten über die Untoten und sind doch gleichermaßen von ihnen fasziniert. Wir setzen uns häufig mit dem Tod auseinander und lassen uns gerne von wandelnden Toten erschrecken, die nur den niedersten Instinkten, der Suche nach Nahrung, folgen und alles verspeisen, was ihnen begegnet. Auch wenn Monster und andere Gestalten aus Horrorfilmen uns viel Angst einjagen, sind doch die Horrorwesen, die in menschlichen Hüllen stecken, die sich kurz vorher noch um Moral und Ethik kümmerten und jetzt nur noch Fressen im Sinn haben, wohl das Schaurigste, was das Horrorgenre zu bieten hat. Auch die Vielfalt der verschiedenen Zombiefilme, von Infektionskrankheiten über menschliche Sklaven bis hin zu Zombiekomödien, begeistern die Horrorfans.

Zombies schreiben Filmgeschichte
Schon seit dem Jahre 1910 werden Zombies in dem Subgenre des Horrorfilms auf ganz unterschiedliche Weisen thematisiert. Was einmal mit Geschichten über Voodoopriester, die sich Menschen mit ihrer Zauberkunst untertan und sie zu willenlosen, menschlichen Hüllen machten, begann, wandelte sich in der Filmbranche schnell zum typischen Streifen mit Infizierten, die Überlebende jagen und fressen. Anfangs ging es in den Filmen um Zauberer, die, meist aus Rache, Menschen in ihren Zauberbann zogen und sie dann für ihre eigenen Zwecke missbrauchten und sie niedere Arbeiten verrichten ließen.

Selbst Außerirdische fanden den Weg in die Zombiefilme, in denen sie Menschen infiltrierten, manipulierten, steuerten und für ihre Zwecke, in den meisten Fällen die Invasion der Erde, nutzten. Ob diese Filme wirklich in dieses Genre und nicht besser in die Schublade des Science-Fictions gehören wird allerdings diskutiert. Sehr beliebt sind auch Verfilmungen von Videospielen wie zum Beispiel die Resident Evil-Reihe mit Milla Jovovich. Gerne werden die Schicksale Überlebender von Zombiekatastrophen auch in Form von Serien wie The Walking Dead verfolgt. In welcher Form die Zombies den Zuschauern auch begegnen – ob als schwerfällige Sklaven oder blutrünstige und unersättliche Fleischfresser und natürlich in Komödien – sie erfreuten sich schon immer großer Beliebtheit.

Die ersten “richtigen” Zombiefilme
Als der Regisseur George A. Romero seine ‘Nacht der lebenden Toten’ im Jahre 1968 vorstellte, brach ein neues Zeitalter im Genre Zombiefilm an. Der Film, der als Meilenstein angesehen wird und bis zum heutigen Tage Kultstatus besitzt, war einer der ersten, der nach dem Konzept gemacht wurde, wie wir es auch heute noch kennen und lieben. Es ist der erste einer sechsteiligen Reihe, zeitlos und für die meisten Zombiefans ein Muss. Auch wenn sich manche über die, mit heutigen Standards verglichenen, schlechten Effekte beschweren, haben die Filme von früher doch ihren ganz eigenen Charme und werden immer noch gerne angeschaut. Dem Kultstreifen von Kultregisseur George A. Romero folgten viele Arten von Zombiefilmen.

Meist ist der Grund der Zombieinvasion eine radioaktive Verseuchung, ein atomarer Krieg oder der häufigste Fall: Wissenschaftler versuchen eine biologische Waffe oder eine Heilmethode gegen eine Krankheit zu entwickeln und durch Sabotage, Unfälle oder schlichtweg menschliches Versagen wird eine Katastrophe ausgelöst und ein Virus freigesetzt. Darauf folgt die Infektion von Gebieten, Städten oder der ganzen Welt. Für gewöhnlich begleiten die Zuschauer eine Gruppe Überlebender. Diese Überlebende sind in der Regel eine Anzahl bunt gemischter Charaktere, die nur der Kampf gegen die wandelnden Toten und andere Probleme verbindet. Diese Geschichten werden immer kreativ und mit viel Filmblut umgesetzt.

Die Filme unterscheiden sich im Groben in klassischen Filmen, in denen Zombies in spannenden Szenen Menschen jagen und diese auf kreativste Weise ihr Überleben sichern, Komödien, in denen es zwar blutig zugeht, man aber trotzdem viel zu lachen hat und einer dritten Variante in den viele andere Aspekte beleuchtet werden.

Großer Schrecken, viel zum Nachdenken
In den letzten Jahren bieten sich den Zuschauern immer mehr Zombiefilme, die nicht nur blutreich sind, sondern auch zum Nachdenken über das menschliche Wesen anregen. Es geht um die Moral und Ethik der Überlebenden. Behandelt wird die menschliche Psyche in Ausnahmezuständen. Wie verhalten wir uns? Manche Charaktere schauen nur nach sich, andere entwickeln sich zu Anführern und schützen die ganze Gruppe, bei anderen bricht die totale Anarchie aus und sie lassen auch Schwache und Verletzte zum Sterben zurück. Es kann das Schlimmste oder das Beste in einem Menschen wecken. Diese Filme wirken augenscheinlich so, als ginge es nur um Gemetzel, doch haben sie in Wirklichkeit viel Tiefe und bieten einigen Stoff für Diskussionen. Wie zum Beispiel bei “The Walking Dead”.

Warum wir Zombiefilme gerne schauen
Gerade diese Art von Filmen mögen die Zuschauer gerne, denn sie identifizieren sich gerne mit Heldenfiguren oder fragen sich, wie sie in dieser Situation handeln würden. Man baut eine Beziehung zu den Figuren auf und leidet mit ihnen. In Hollywood gibt es allzu oft das bekannte Happy End, doch in Zombiefilmen ist niemand sicher und so ist das Potenzial des Unerwarteten groß. Es bleibt ein Film, der nicht nur schockt und gruselt, sondern uns so viel mehr Emotionen zu bieten hat.